16.04.2021

 

Liebe Eltern des Krempolis,

in diesen  turbulenten  und lang andauernden Zeiten wird Ihnen und uns viel abverlangt. 13 Monate haben wir ohne einen Coronafall die Betreuung aufrecht erhalten dürfen! Darüber freuen wir uns und nehmen es als Kraftspender für die nächsten Wochen, in denen wir versuchen, uns gegenseitig zu  stützen!

In dieser Woche hat auch bei uns die Realität Einzug gehalten. Zwei Kinder aus der Sonnenkindergruppe wurden positiv getestet. Deshalb müssen einige der Sonnenkinder und drei MitarbeiterInnen für zwei Wochen in Quarantäne. Bei etlichen Kindern, die aufgrund der Feriensituation zu Hause waren,  gibt es keine Möglichkeit, sich im Krempoli infiziert zu haben. Diesen hat mein Kindergartenteam versucht, schnell,  kreativ und lösungsorientiert eine Betreuung anzubieten. Viele Eltern haben geholfen, ihr Kind nur zu bringen, wenn sie die Betreuung nicht anderweitig meistern können. Dafür herzlichen Dank! An diesem kleinen Einblick sehen Sie, wie sehr wir im gegenseitigen Miteinander verbunden sind, um diese verrückte Zeit zu meistern!

Dennoch möchten wir an dieser Stelle  in aller Transparenz darauf hinweisen, dass wir zeitgleich vom Landratsamt nochmals beraten wurden:

Auf unserer Homepage ist nachzulesen und dies hat sich auch von Regierungsseite nicht verändert:

„Folgende Personengruppen sollen eine Notbetreuung in Anspruch nehmen können:

·        Kinder, deren Eltern die Betreuung nicht auf andere Weise sicherstellen können,  

         insbesondere, wenn sie ihrer Erwerbstätigkeit nachgehen müssen,

·        Kinder, deren Betreuung zur Sicherstellung des Kindeswohls von den zuständigen Jugendämtern angeordnet worden             ist,

·        Kinder, deren Eltern Anspruch auf Hilfen zur Erziehung nach den §§ 27 ff. SGB VIII haben,

·        Kinder mit Behinderung und Kinder, die von wesentlicher Behinderung bedroht sind.

 

Es wird an die Eltern appelliert, eine Notbetreuung tatsächlich nur dann in Anspruch zu nehmen, wenn dies unbedingt notwendig ist.

Dies ist bspw. dann nicht der Fall, wenn eine Betreuung im häuslichen Umfeld auch anderweitig sichergestellt werden kann.

 

Die Notbetreuung kann ferner nur dann in Anspruch genommen werden, wenn

  • das Kind keine Symptome einer akuten, übertragbaren Krankheit aufweist,
  • das Kind nicht in Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person steht bzw. seit dem Kontakt 14 Tage 

         vergangen sind,

  • das Kind keiner sonstigen Quarantänemaßnahme unterliegt.“

 

Wenn Erziehungsberechtigte sich beide in der Arbeit oder im Homeoffice befinden, ist das ein sehr klarer Anspruch auf Notbetreuung.

                                                                              

Dieses „ Insbesondere“ in der Formulierung gibt dem Träger, uns und  Ihnen Handlungsmöglichkeiten.

 

Somit hat erst einmal jede Familie einen Anspruch, wenn Sie die Betreuung nicht anderweitig regeln kann!

 

Wir  appellieren  an ALLE  Eltern: Wir leben gerade in einer Ausnahmesituation, je mehr Kontakte bestehen, desto mehr Risiko haben wir in einer möglichen Ansteckung!

 

Die Notbetreuung sollte zum Schutz der Beschäftigten und auch Ihrer eigenen Familie nur dann in Anspruch genommen werden, wenn es keine anderweitige Betreuungsmöglichkeit gibt.

 

Wir wünschen uns allen ein gutes Durchhalten und ein konstruktives Aufeinander zugehen in diesen außergewöhnlichen Zeiten.

 

Ihre Pfarrerin Gabriele Geyer und

Ihre Leitung Alexandra Hauck-Lippert

 

 

Appell vom Kindergarten für die Woche vom 19.04. bis 23.04.2021

Wegen Personalausfall und Kompensation aufgrund der angeordneten Quarantänemaßnahme in der Sonnenkindergruppe bitten wir Kinder  nur in dringenden Fällen in der Notbetreuung unterzubringen.

 

 

15.04.2021 Testpflicht in Horten

Liebe Eltern unseres Krempoli-Hortes,

wie Sie aus dem nachfolgenden Auszug des 416. Newsletters vom Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales entnehmen können,  sind  Horte auch in die Testpflicht eingebunden. Wir werden diese neue Situation im Vorfeld (heute und morgen) mit den anwesenden Kindern vorbereiten und alles behutsam angehen. Das heißt, wir schauen uns den Film der Augsburger Puppenkiste an und die Kinder dürfen das Material schon einmal ansehen und auch anfassen.  Da die am Montag beginnenden Tests Zeit in Anspruch nehmen, bitten wir Sie um Verständnis, wenn sich Abläufe verzögern sollten und auch Wartezeiten entstehen können. Den geplanten Ablauf (in Rücksprache mit dem zuständigen Mitarbeiter des Gesundheitsamtes) haben wir aufgeführt und werden ihn bei Bedarf nachjustieren. Sollte Ihr Kind einen gültigen Nachweis eines negativen Antigen-Schnelltests dabeihaben, soll es ihn gleich bereithalten, damit es sofort in seine Gruppe gehen kann. Scheuen Sie sich nicht, bei Fragen auf uns zuzukommen.

Es grüßen Sie

Christa Günther-Durmusoglu mit dem Hort-Team

und  Alexandra Hauck – Lippert.

 

 

Testpflicht für Schulkinder

Bereits gestern (12. April 2021) haben wir Sie über Einführung der Testpflicht für Kinder und Jugendliche in den Schulen und ihre Auswirkung auf die Kinderbetreuung vor allem in den Horten informiert (413. Newsletter).
Diese Regelung, die wir für diese Woche noch als Soll-Regelung ausgestaltet hatten, um Ihnen einen Übergang zu ermöglichen, wird am kommenden Montag (19. April 2021) zur Pflicht.
Der Ministerrat hat dies ebenfalls heute (13. April 2021) beschlossen. Die Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung wird im Laufe dieser Woche entsprechend geändert.
Mit der Testpflicht für Schulkinder in der Kindertagesbetreuung entfällt ab nächster Woche auch die Notwendigkeit, eine Einwilligungserklärung für die Tests bei den Eltern einzuholen. Das heißt: Eltern, die ihr Kind ohne Bescheinigung eines negativen Tests in den Hort schicken, erklären damit ihr Einverständnis, dass das Kind in der Einrichtung einen Selbsttest durchführt.

 

Umsetzung im Hort:

Angeleitete Selbsttests für Kinder:

  •  am 1. Anwesenheitstag der Woche
  • am 3. Anwesenheitstag der Woche
  • am 5. Anwesenheitstag der Woche

Keine Testung bei:

Wird ein negatives medizinisches Testergebnis vorgelegt/ vorgezeigt, das höchstens 24 Std. zurückliegt, wird das Kind nicht getestet. Ebenso werden  4. Klass- Kinder, die an dem betroffenen Tag am Unterricht teilgenommen haben, an diesem Tag nicht noch einmal getestet.

Ablauf der Testung:

Die zu testenden Kinder warten unmittelbar nach Ankunft im Hort mit Sicherheitsabstand im Wartebereich (Garderobe) bis sie drankommen.  Aufsicht durch Glastür.

Getestet wird im (Personalraum) mit Sicherheitsabstand, bei max. 4 Kindern gleichzeitig, durch eine Mitarbeiterin. Nach dem neg. Testergebnis begeben sich die Kinder in ihren Gruppenraum, im oberen Bereich in den Nebenraum.

Besteht ein Elternteil auf Beisein, wird zur Kontaktbeschränkung kein weiteres Kind dazu genommen. Bis zur Feststellung des Ergebnisses (nach 15 Min.) wartet das Kind mit seinem Elternteil im oberen Gruppenraum oder Treppenhaus, sodass die anderen wartenden Kinder an die Reihe kommen können.

 

Vorgehen bei positivem Selbsttestergebnis:

Das betroffene Kind wird isoliert und die Eltern informiert.

Diese bekommen den Auftrag, sofort  einen durch medizinisches Personal durchgeführten, Antigen-Schnelltest/ PCR-Test  machen zu lassen, dessen negatives Ergebnis bei Wiederbesuch des Hortes vorgelegt werden muss.

Diese Tests können in örtlichen Testzentren, bei niedergelassenen Ärzten und Apotheken stattfinden.

Die Einrichtung ist verpflichtet, das positive Selbsttestergebnis dem Gesundheitsamt unter Nennung des Namens des Kindes, der Adresse und Telefonnummer zu übermitteln. Für weitere Schritte bei positiver Testung ist das Gesundheitsamt im Landratsamt Nürnberger Land zuständig. Es setzt sich mit der Einrichtungsleitung in Verbindung.

 

 

Stand 19.02.2020

Liebe Krempoli-Eltern,

wir freuen uns sehr, aktuell alle Krempoli-Kinder wieder  in unserer Einrichtung begrüßen zu dürfen!

 

Aktuellste Information des Landratamtes Nürnberger Land

Stand 19.02.2021, 11.30 Uhr:

"Der aktuelle Inzidenzwert liegt bei 81,4 im Landkreis Nürnberger Land.

Dies bedeutet, dass die Kindertageseinrichtungen ab Montag den 22.02.2021 wieder im eingeschränkten Regelbetrieb arbeiten dürfen.

Falls sich der Inzidenzwert im Landkreis der 100 nähern sollte, werden wir  von LRA  zeitnah über weitere Maßnahmen informiert."

=> Bekanntmachung der 7-Tage-Inzidenz

Sobald Landkreise oder kreisfreie Städte die Inzidenzschwelle von 100 erneut überschreiten, sind sie verpflichtet, die neue Inzidenz „unverzüglich“ bekannt zu machen.

Das bedeutet in der Praxis, dass die Bekanntmachung binnen 24 Stunden zu erfolgen hat (Karenztag).

Der Übergang in die Notbetreuung wiederum erfolgt dann erst ab dem auf den Karenztag folgenden Tag. 

=> auch im März kann mit den gleichen Voraussetzungen Beitragsersatz erstattet werden